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Berichte und Fotos

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RheinMainCityRace 2018

 

Entgegen der Vorhersage spielte bei der Premiere des RheinMainCityRace am Samstag dann spontan auch das Wetter mit und ließ das Rennen und um den Wetterpark bei idealen Temperaturen von gut 20 Grad und überwiegend Sonne für die Teilnehmer zu einem angenehmen Lauf werden. Lediglich die vergleichsweise geringe Teilnehmerzahl war ein kleiner Wermutstropfen für die Veranstalter. Alle übrigen Faktoren, die der Ausrichter Gymnasion Offenbach beeinflussen konnte, waren jedoch (fast) perfekt organisiert, so dass - abgesehen von einer kleinen Startzeitverschiebung - das Rennen reibungslos über die Bühne ging.

 

Für die Läufer/innen hieß es direkt nach dem Start gleich erst mal optimal konzentrieren, um in dem sehr feinteiligen ehemaligen Naturlehrgarten mit seinen undurchdringlichen Beständen und vielen kleinen Pfaden nicht gleich den Überblick zu verlieren. Hierdurch konnte man nicht so leicht in die Karte finden und vorausplanen, was vom Bahnleger Jesús Hervás Lucas durchaus beabsichtigt war.

 

Danach ging es dann mit langen Schlägen in das offenere Gelände und für die meisten Bahnen gen (Süd-)Westen in ein Gewerbeareal mit vielen Supermärkten und Dienstleistungsbetrieben sowie angrenzend mehreren Hochhauskomplexen, die allesamt teils durch Zäune getrennt, teils mit diversen Durchgängen verbunden waren. Auch hier wollte vorausschauend geplant sein, um am Ende nicht auf der falschen Seite des Zauns zu stehen.

 

Natürlich führten die Bahnen auch durch den, der Karten ihren Namen gebenden, Wetterpark mit seinen meteorologischen Schauobjekten und dem knapp 15 m hohen Wetterparkturm, auf dessen Aussichtsplattform auch ein Posten aufzusuchen war. Das östlich angrenzende Amerikawäldchen ist weitgehend Landschaftsschutzgebiet, das forstlich nur minimal-invasiv gepflegt wird, so dass hier in aller Regel die Route entlang der Pfade und Wege die schnellere Variante war.

 

Zum Ziel hin gab es dann nochmal ein Areal mit mehreren hohen Wohnhäusern, das interessante Garagenhöfe aufwies; der Übergang zur angrenzenden Puteauxpromenade ist fließend, was durchaus einige zu irritieren vermochte. In diesem Gelände war ebenso wie im Schulgelände der Grundschule am Buchhügel für die verausgabten Läufer/innen dann nochmal volle Konzentration gefragt, um sich nicht auf den letzten Metern noch einen Fehlstempel einzuhandeln.

 

Am Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer/innen einig, dass es lang war, aber sehr interessant - und man gerne 2019 zur Neuauflage nach Darmstadt kommen möchte. Die Ausrichter haben jedenfalls ihr Möglichstes getan, um den Sportler/innen ein interessantes Rennen mit technisch anspruchsvollen Bahnen und interessanten Routenwahlen zu bieten.

 

Nach dem Lauf gab es neben schönen Urkunden auch reichlich Punkte mit nach Hause zu nehmen, war die Veranstaltung doch nicht nur Rhein-Main-Rang-Listenlauf, sondern auch Bestandteil der Deutschen Park Tour 2018. Konnte sich in der Damen-Elite nicht unerwartet die Vorjahressiegerin der Deutschen Park Tour Sabine Rothaug (OSC Kassel) deutlich durchsetzen, so gewann in der Herren-Elite überraschend der vereinslose Fabio Marsoner das Gesamtergebnis - wenn auch bei Fehlen der Top-Sprinter. Für die DPT-Wertung geht der Spitzenplatz daher an den Gesamtzweiten Jakob Schach (SV Wannweil).

 

 

Offene Offenbach-Dietzenbacher Vereinsmeisterschaften

 

Am darauffolgenden Sonntag ging es dann auf der Offenbacher Rosenhöhe zu einer verlängerten Mitteldistanz in den Wald. Der OLV Steinberg richtete hier mit den Offenen Offenbach-Dietzenbacher Vereinsmeisterschaften den zweiten Rhein-Main-Rang-Listenlauf des Wochenendes aus.

 

Der Wald um die Rosenhöhe ist vor allem in der Westhälfte von vielen Bombentrichtern geprägt, die sich als hervorragende Postenstandorte erwiesen - ragt doch der Posten gerade nicht aus selbigen hervor, was viel genauere Orientierung zum Posten hin erfordert. Die Bahnlegung war typische für Mitteldistanz ein Mix aus kurzen Postenverbindungen im feindetaillierten Gelände mit wenigen langen Schlägen, so dass hier keine Routine aufkam und die Strecken für die Läufer/innen abwechslungsreich waren.

 

Bedingt durch die komplizierte Zuordnung der einzelnen Altersklassen sowohl zur Rhein-Main-Rang-Liste als auch für die Vereinsmeisterschaften musste der Bahnleger Sven Göbel (Gymnasion Offenbach) die Läufer/innen auf 14 Bahnen verteilen, so dass fast jede Kategorie ihre eigene Strecke hatte.

 

Auch am Sonntag hatte am Ende bei den Damen erneut Sabine Rothaug vom OSC Kassel die Nase vorn, während der Vortagessieger Fabio Marsoner das Rennen leider nicht beenden konnte, so dass der Wannweiler Jakob Schach sich hier den Gesamtsieg sichern konnte.

 

Die Vereinsmeisterschaften wurden umrahmt von 'Runter vom Sofa', einer Breitensportveranstaltung des Sportkreises Offenbach, bei der eine Vielzahl von Vereinen Mitmachangebote in ihren Sportarten anbietet. So stellte Gymnasion Offenbach Orientierungslauf anhand eines Labyrinth-OLs vor. Der ursprünglich geplante und angekündigte TrailO musste leider aus organisatorischen Gründen kurzzeitig entfallen.

 

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